Xpeng Inc. wird vor Marktöffnung am Montag die Ergebnisse des zweiten Quartals bekannt geben, und Analysten erwarten einen eingeschränkten Verlust angesichts der verschärften Preiskonkurrenz im chinesischen Elektrofahrzeugsektor.
Der in Guangzhou ansässige Automobilhersteller wird mit einem Verlust von 0,29 Yuan je Aktie auf einem Umsatz von 20,57 Milliarden Yuan (2,84 Milliarden US-Dollar) rechnen können, was einer Steigerung von 12,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies folgt auf einen Verlust von 1,76 Yuan je Aktie im ersten Quartal auf einem Umsatz von 13,03 Milliarden Yuan, der um 6,6 % niedriger lag als erwartet und zu einer starken Verringerung des Aktienkurses führte.
Xpengs Aktien werden derzeit zu 12 USD pro Aktie gehandelt, was 58 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 28,24 USD liegt und nahe dem 52-Wochen-Tief von 11,49 USD. Das Unternehmen steht unter anhaltendem Druck, da heimische Rivalen die Preise senken, um Marktanteile zu gewinnen – eine Strategie, die die Rentabilität des gesamten Segments beeinträchtigt.
Die Analysten, die Xpeng begleiten, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 22,13 US-Dollar, bleiben insgesamt bullisch und vergeben 21 Kaufempfehlungen, drei Halten und zwei Verkaufsempfehlungen unter insgesamt 26 Bewertungen. Allerdings wurden die EPS-Schätzungen in den letzten 60 Tagen um 28,57% verkürzt, während die Umsatzschätzungen relativ stabil geblieben sind.
Trotz der Herausforderungen meldet Xpeng einen Bruttoertrag von 20 %, der hinter den größeren heimischen Konkurrenten zurückbleibt. Branchenangaben zeigen, dass nur drei chinesische Elektrofahrzeug-Marken im ersten Halbjahr 2026 Profitabilität erzielt haben, was die Wettbewerbsdrucke auf dem Markt unterstreicht.
Das Unternehmen investiert weiterhin in künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und sein Navigationssystem XNGP, positioniert sich als „Physical AI Company“ und konkurriert direkt mit Teslas Full Self-Driving-Technologie in China. Xpeng hat auch international expandiert und seit 2024 über 60.000 Fahrzeuge in Europa geliefert und in 65 Ländern weltweit tätig.













