Xlife Sciences, eine Schweizer Life-Sciences-Inkubatorin und Acceleratorin, schloss ihr erstes Halbjahr 2026 mit einem Umsatzanstieg von rund 25% ab – von 0,4 auf 0,5 Mio. Franken. Gleichzeitig verschärfte sich der Verlust pro Aktie auf 29,10 Franken, nachdem er im Vorjahr bei 0,53 Franken lag. Die liquiden Mittel stiegen auf knapp 600.000 Franken (VJ: 51.553 Franken), während der Gesamtwert der Vermögenswerte auf 346,8 Mio. Franken sank (VJ: 536,3 Mio. Franken). Das Eigenkapital sank auf 206,3 Mio. Franken (VJ: 391,9 Mio.).
Ein zentraler Meilenstein war die Börsennotierung der Portfoliogesellschaft Veraxa Biotech an der Nasdaq. Seitdem konzentriert sich Xlife auf die operative Weiterentwicklung der Onkologie-Pipeline von Veraxa sowie die Umsetzung von industriellen Partnerschaften für Technologieplattformen. Die Finanzierungsbasis, die durch diese Massnahmen gesichert wurde, soll die Bewertung und Weiterentwicklung der Biotech-Firma vorantreiben. Parallel wurden strategische Fortschritte in anderen Portfoliogesellschaften erzielt.
Für das zweite Halbjahr lautet der Fokus auf den Ausbau internationaler Netzwerke, die Kommerzialisierung ausgewählter Projekte sowie die Unterstützung bei Partnerschaften. Xlife positioniert sich als Inkubator für Life-Sciences-Unternehmen, die an Universitäten und Forschungseinrichtungen entstehen, und unterstützt sie bei der Kommerzialisierung durch Lizenzvergaben, Partnerschaften oder Börsengänge. Die aktuelle Situation ermöglicht es dem Unternehmen, wissenschaftliche Innovation mit unternehmerischer Umsetzung und Zugang zu internationalen Kapitalmärkten zu verbinden.
Trotz der finanziellen Herausforderungen bleibt die strategische Ausrichtung klar: Die Entwicklung der Onkologie-Pipeline und die Stärkung der Partnerschaftsnetzwerke sollen auf langer Sicht die Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumschancen sichern.










