Workday Inc. hat die Gründung einer eigenen Forschungsabteilung für künstliche Intelligenz (KI) sowie ein Doktorandenstipendienprogramm angekündigt, das darauf abzielt, die Entwicklung von Unternehmen-geeigneten KI-Systemen voranzutreiben.
Die neu gegründete Abteilung für KI-Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von KI-Technologien, die auf Geschäftsanwendungen zugeschnitten sind. Das Workday AI Research PhD Fellowship bietet jährlich 50.000 US-Dollar an Forschungsmitteln pro Doktoranden. Die Teilnehmer erhalten Mentoring von Workdays KI-Forschern und erhalten Zugang zu Karrierechancen innerhalb der Firma.
Die Initiativen folgen auf kürzlich vorgestellte Forschungsergebnisse von Workdays KI-Team, darunter eine Methode für Agenten-Gedächtnis, die eine Präzision von 12% und eine verbesserte Gesamtkennungsmenge von 8% bei einer Geschwindigkeit von 31% höher als ein Benchmark-System aufwies. In einer anderen Studie verbesserte sich die Genauigkeit bei der Aufteilung von Aufgaben unter spezialisierten KI-Agenten um 5,8%, während die Forschung zu Datenlöschung zeigte, dass Informationen, die aus einem Agenten-Gedächtnis entfernt wurden, etwa 20% der Zeit wiederherstellbar waren.
Workday, das Unternehmen, das über 11.500 Organisationen weltweit mit Software für Personalwesen, Finanzen und IT beliefert, darunter 65% der Fortune 500, erklärte, dass die Forschungsergebnisse bei bedeutenden Konferenzen für maschinelles Lernen wie der International Conference on Machine Learning und der International Conference on Learning Representations angenommen wurden.
Gerrit Kazmaier, Präsident von Produkt und Technologie bei Workday, sagte, dass die neuen Initiativen die sich entwickelnden Herausforderungen im Bereich der KI-Anwendung angehen, darunter Privatsphäre, Nachvollziehbarkeit, Effizienz und Unternehmen-geeignete Genauigkeit, da KI-Agenten zunehmend kontextsensitive Aufgaben auf eigene Faust erledigen.










