Der österreichische Versicherungskonzern Vienna Insurance Group meldete für das erste Halbjahr ein pretax-Altvierteljahrsgewinn von 641,5 Mio. Euro, ein Anstieg von 21% im Vergleich zum Vorjahr. Dies wurde durch höhere Investitionsrenditen und reduzierte Erstattungen unterstützt.
Die Einnahmen aus Versicherungsdienstleistungen stiegen um 7,1 % auf 6,8 Milliarden €. Das Wachstum konzentrierte sich auf die Kernmärkte in Zentral- und Osteuropa. Der brutto kombinierte Verhältnis verbesserte sich auf 91,40 %, was auf geringere Ansprüche während des Untersuchungszeitraums zurückzuführen ist, während der Solvency Ratio bei 272 % lag.
Im ersten Halbjahr schloss Vienna Insurance die Übernahme des deutschen Versicherers NÜRNBERGER ab, ihre bisher grösste Transaktion. NÜRNBERGER wird erst 2026 in die konsolidierten Ergebnisse von Vienna Insurance aufgenommen. Das Unternehmen stellte ausserdem Pläne vor, NÜRNBERGER in seine umfassendere IT-Transformationsstrategie einzubinden, mit der Produkte und Dienstleistungen verbessert werden sollen.
Für das Gesamtjahr 2026 hielt die Vienna Insurance Group ihren Ergebnisprognose vor Steuern im Bereich von 1,25 Milliarden Euro bis 1,30 Milliarden Euro fest, ohne die Beiträge von NÜRNBERGER.












