Das Dollar-Jen-Paar bewegte sich am Mittwoch auf etwa 159,53 und bewegte sich damit nur wenig vom Vortagsstand, nachdem Tokyo und Washington Ende Juli gemeinsam eingriffen waren.
Die Yen hat etwa die Hälfte der Gewinne aus der koordinierten Bewegung verloren, da das beträchtliche Zinsgap zu den USA, steigende Haushaltsbedenken und erhöhte Energie- und Importkosten das Währungspaar weiterhin unter Druck setzen. Die Märkte bewerten zunehmend die Zinserhöhung durch die Bank of Japan auf der politischen Sitzung im September. Diese Maßnahme soll die Yen stärken und inflationären Anreize bekämpfen.
Die Rendite der japanischen 10-jährigen Staatsanleihen kletterte diese Woche auf ein 30-Jahres-Hoch, was die Erwartungen einer bevorstehenden geldpolitischen Straffung und einen zunehmenden Unmut über die öffentlichen Finanzen widerspiegelt. Nebenbei sackten die Kernmaschinenbestellungen im Juni um 9,7 % und übertrafen damit stark die Prognosen. Dies stärkt die Schlussfolgerungen auf eine strenge Geldpolitik und unterstreicht gleichzeitig die robuste Investitionsaktivität der Unternehmen.
Technische Indikatoren deuten auf eine Konsolidierung. Auf dem vierstündigen Chart bildet sich das Paar USD/JPY in einem Bereich, der sich in der Nähe von 159,49 befindet, wobei es unmittelbaren Unterstützung bei 159,20 gibt. Die Analyse suggeriert, dass das Paar 159,49 später in der Sitzung erneut testen könnte und sich dann in Richtung 159,00 entspannt. Ein Bruch darunter würde das nächste Absatzziel bei 158,54 freigeben. Der MACD-Indikator, dessen Signallinie über Null verläuft, aber sich abwärts bewegt, stimmt mit diesem Szenario überein.
Auf der stündlichen Chartgröße stieg das Währungspaar bis auf 159,65, bevor es sich unterhalb dieses Niveaus konsolidierte. Ein Downtrendausbruch würde den Weg für einen Sprung auf mindestens 159,00 öffnen, wobei die Signallinie des Stochastischen Oszillators unter 50 liegt und sich in Richtung 20 bewegt, was auf einen nahe liegendem bescheidenen Abwärtstrend hinweist.
Die Richtung des Yen ist weiterhin abhängig von den politischen Signalen der Bank of Japan, den kommenden wirtschaftlichen Daten der USA und dem Kurs der Energiepreise, heißt es in der Analyse.









