Die US-Aktien rückten am Donnerstag zurück, da ein abruptes Rückgang der Walmart-Aktien die Sorgen über die Konsumausgaben verstärkte, während steigende Ölpreise und Zinssätze der Treuhandschuldverschreibungen den Druck auf die wichtigsten Benchmarks verstärkten.
Der Aktienkurs von Walmart fiel beim frühen Handel um 9 % nachdem der Einzelhandelsgigant schwächer als erwartet Quartalsergebnisse präsentierte und seine guidance für das gesamte Jahr Kürzungen unterzog. Der Rückgang des Aktienkurses von Walmart, dem größten stationären Einzelhändler der Welt, ließ Fragen über die Widerstandsfähigkeit der US-Konsumnachfrage aufkommen, die eine entscheidende Triebkraft für die amerikanische Wirtschaft darstellt.
Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0,65 % auf 53 115 Punkte und erreichte damit sein niedrigstes Niveau seit Anfang April. Der technikstarke Nasdaq 100 verringerte sich um 0,54 % auf 29 268 Punkte, während der breiter gefasste S&P 500 um 0,31 % auf 7 684 Punkte sank.
Die Renditen für Unternehmensanleihen sowie die Ölpreise trugen zur allgemeinen Marktabkühlung bei. Die US-Kontrakte für Rohöl blieben aufgrund der anhaltenden geopolitischen Risiken aus dem Konflikt im Nahen Osten, insbesondere den Entwicklungen in Iran, hoch. Die Warnung von US-Präsident Donald Trump vor einer potenziellen "Wirtschaftskrieg" mit dem Iran infolge der gescheiterten Verhandlungen verstärkte die Unsicherheit auf dem Markt.
Die Renditen der Kreditinstrumente stiegen ebenfalls, was auf die Sorgen über die fiskalische Politik zurückzuführen ist, nachdem der US-Bundesstaatsschuld erstmals die Marke von 40 Billionen US-Dollar überschritten hat. Der starken Anstieg der Kreditkosten und der Energiepreise beeinträchtigten die Stimmung der Anleger und verstärkten den Druck auf die Aktien, die bereits mit gemischten Unternehmensergebnissen und makroökonomischen Rückschlägen kämpfen.










