Der US-Präsident Donald Trump hat seine Mitarbeiter beauftragt, bis zum Herbst ein Treffen mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong Un zu verhandeln, wobei November als mögliche Zielzeit genannt wird.
Diese Initiative folgt auf Trumps jüngste Ankündigung, dass die Vereinigten Staaten die gemeinsamen Militärexersizen mit Südkorea deutlich reduzieren würden – ein Schritt, der darauf abzielt, die Spannungen auf der Koreanischen Halbinsel zu lindern. Der mögliche Gipfel könnte während Trumps bevorstehenden Reise nach Asien stattfinden, und zwar unmittelbar bevor dem Gipfel der Asien-Pazifik-Ökonomischen Zusammenarbeit (APEC) in Shenzhen, China, stattfindet.
Nach einem Bericht des Wall Street Journal wurde die Planung des Treffens noch nicht offiziell aufgenommen. Trump ist jedoch traditionell für direkte Verhandlungen mit Kim, so dass er schon einmal in der ersten Amtszeit des Nordkoreaners getroffen hat. Die meisten US-Präsidenten verlangen traditionell vor den Gesprächen mit Pjöngjang Bedingungen.
Die Forderung nach einem neuen Gipfel kommt, nachdem Nordkorea in den letzten zehn Jahren sein nukleares Arsenal weiter ausgebaut hat. Trump sieht ein Face-to-Face-Gespräch als Chance, die gestoppten nuklearen Verhandlungen mit dem Regime wieder aufzunehmen.
Der Bericht wurde am 18. August 2026 veröffentlicht, nur wenige Tage nachdem Trump seine Pläne zur Zurückführung der militärischen Übungen mit Südkorea bekannt gegeben hatte.











