Der strategische Fokus von Target auf Lebensmittel erzielt messbare Ergebnisse. Der Umsatz bei Lebensmitteln und Getränken stieg im Quartal, das am 1. August endete, um 7 %, während der Gesamtumsatz in den Filialen um 3,6 % stieg. Die Snackkategorie des Einzelhändlers steigerte sich mit 15 % und unterstreicht so den Anziehungskraft von Produkten mit höherem Gewinnmargen bei der Kundenansprache.
Die Ausweitung von Eigenmarkenprodukten für die Lebensmittel- und Getränkemärkte, einschließlich 400 Artikel der Marke Good & Gather, ist ein wichtiger Pfeiler der Strategie. Ziel ist es, in den nächsten zwei Jahren rund 600 solche Produkte hinzuzufügen, um in den kommenden Jahren über 2 Milliarden US-Dollar an zusätzlichem Umsatz zu realisieren. Knapp 1 Milliarde US-Dollar an Zollrückerstattungen hat zusätzliche finanzielle Flexibilität geschaffen, um diese Initiativen zu unterstützen.
Auch wenn es Fortschritte gegeben hat, bleibt der Lebensmittelhandel nur ein geringfügiger Anteil an Targets Gesamtumsatz. Lebensmittel und Getränke machen nur weniger als ein Viertel der Warenverkäufe aus, gegenüber 59 % bei Walmart, der einen Marktanteil von 27 % hat. Targets Anteil liegt aktuell bei etwa 5 % und befindet sich weit hinter dem Verkaufskonzern zurück. Die Analysten betonen die Bedeutung der Umwandlung von Lebensmittellieferanten in breitere Store-Kunden, um die Wirkung der Strategie zu maximieren.
Michael Fiddelke, der neue CEO von Target, hat Lebensmittel als einen der wichtigsten Traffic-Antriebe eingestuft. Die Chef-Jüngvermarkterin Cara Sylvester erklärte, das Ziel sei es, "Lebensmittel zu einem Ziel zu machen, nicht nur zu einer Kategorie, die Kunden im Einkaufsführer besuchen, während sie in unseren Geschäften sind". Sarah Henry, Geschäftsführerin von Target-Aktionär Logan Capital Management, bezeichnete Lebensmittelkäufe als "missionkritisch" und wies darauf hin, dass sie zu häufigeren Besuchen der Geschäfte führen als das diskretionäre Einkaufen.
Nicht alle Kategorien erzielten eine gleichwertige Leistung. Die Hardlines, darunter auch die Fun 101-Reihe, nahmen um 10,6 % zu, während der Umsatz im Beauty-Segment um rund 7 % stieg. Die Verkäufe im Bereich Haushaltswaren und Bekleidung blieben ungefähr gleich. Analysten warnen, dass Einkaufscenter-Renovierungen und Sortimentsverbesserungen kurzfristig zu mehr Kunden und Umsatz führen können, oft aber nach zwei bis drei Quartalen nachlassen. Georgy Vashchenko von Freedom Global unterstrich, dass sich die Veränderung beim Lebensmittelgeschäft bei Target "substantiell positiv auf die Kundenerfahrung auswirkt", was er als einen Faktor nannte, der zu den jüngsten Umsatzanstiegen beigetragen hat.












