Die BKW AG, der schweizerische Energiekonzern, fiel am Mittwoch um 1,1% auf 130 Franken, nachdem das Unternehmen schwächere als erwartete Zwischenresultate für das erste Halbjahr 2026 veröffentlichte. Die Aktie, die nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 125,5 Franken notierte, setzte ihre Verluste fort, nachdem die Finanzzahlen veröffentlicht wurden, die nicht den Markterwartungen entsprachen.
Die Gesamtbetriebsaufwendungen für das Periode reduzierten sich um 3,1% gegenüber dem Vorjahr auf CHF 2,18 Milliarden, während der Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) um 10,1% auf CHF 387,9 Millionen sank. Der Betriebsgewinn (EBIT) reduzierte sich um 15,1% auf CHF 263,7 Millionen. Der Nettoverlust stieg jedoch um 7,0% auf CHF 217,6 Millionen, was hauptsächlich auf starke Beiträge des Kernkraftwerks Mühleberg zurückzuführen ist und nicht auf umfassendere operativen Verbesserungen.
Das Management betonte erneut, dass die Prognose für das Gesamtjahr 2026 weiterhin am unteren Ende des zuvor veröffentlichten Intervalls liegt, was auf die anhaltenden Herausforderungen auf den Kernmärkten des Konzerns zurückzuführen ist. Das Unternehmen hatte bereits seine Prognose gesenkt und im Frühjahr einen Wertverlust von 110 Millionen Schweizer Franken auf ein Kohlewerk in Deutschland nachgewiesen, was zu der Zurückhaltung der Anleger beigetragen hat.
Der breitere Markt bot keine Unterstützung. Die US-Wertpapierbenchmarks bewegten sich im Wesentlichen in stabilen Kursen. Insbesondere der Schweizer Energiesektor erfuhr von Wechseln in der Geldpolitik oder bedeutenden Wirtschaftsstatistiken keine grundlegenden Trends, sodass die Aktien von BKW keine externe Dynamik besaßen, um die schwache finanzielle Entwicklung auszugleichen.










