Die Sika AG hat eine Hybrid-Anleihe im Volumen von 1 Mrd. Euro in zwei Tranchen ausgegeben, von denen jede 500 Mio. Euro bei institutionellen Investoren eingesammelt hat. Die Anleihen bieten ein jährliches Kupon von jeweils 4,375% bzw. 4,875%, mit ersten Bezugsoptionsterminen für die Jahre 2032 und 2035.
Die erhaltenen Einnahmen werden für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet, einschließlich der Finanzierung weiterer Übernahmevorhaben und der Refinanzierung bestehender finanzieller Verbindlichkeiten, teilte der Schweizer Bauchemiekonzern am Mittwoch in einer Mitteilung mit. Die Transaktion wurde so strukturiert, dass ein Eigenkapitalkredit von 50% von S&P gewährt wird, der kürzlich den Ausblick für Sika von negativ auf stabilupgrade.
Hybridanleihen kombinieren die Eigenschaften von Schulden und Aktien und bieten Emittenten niedrigere Finanzierungskosten, während sie Investoren höhere Erträge bieten als traditionelle Unternehmensschulden. Die agenturen für Kreditauswertung bewerten solche Instrumente wie Aktien, was den bilanziellen Kennwerten zugutekommen kann, insbesondere für Unternehmen mit einer expansiven Wachstumsstrategie durch Gesellschaftsübernahmen.













