Samsung Electronics teilte am Donnerstag mit, dass es am Freitag ein Vorstandstreffen abhalten wird, um einen neuen Aktionärsrentenplan zu beraten, nachdem ein südkoreanisches Medienbericht geschätzt hatte, dass das Paket über 70 Milliarden US-Dollar betragen könnte.
Der weltgrößte Hersteller von Speicherchips muss zunehmend Investorenaufrufe zur Auszahlung eines größeren Anteils seiner künstlichen Intelligenz-getriebenen Gewinne in Form von Dividenden und Aktienrückkäufe zufriedenstellen. Eine Quelle, die mit dem Vorgang vertraut ist, sagte, dass das diskutierte Paket ein "wesentliches Betrag" sein könnte, wobei ein Samsung-Sprecher keine Kommentare abgeben wollte.
Die Vorstandssitzung soll nach Börsenschluss am Freitag stattfinden, so die Quelle. Der südkoreanische Sender MoneyToday hatte zuvor bereits berichtet, dass Samsung später diesen Monat seine neue Richtlinie bekanntgeben will.
Die Entwicklung kommt, nachdem der Konkurrent SK Hynix Pläne bekanntgegeben hat, 40 Trillionen Won (28,61 Milliarden US-Dollar) an Treasury-Aktien zurückzukaufen und zu stornieren. Der südkoreanische Chip-Hersteller hat auch versprochen, mehr als 50 % seines freien Cashflows, der zwischen 2025 und 2027 entsteht, für die Erhöhung der Gewinnausschüttungen an die Aktionäre einzusetzen.
Beide Unternehmen stehen unter Druck, ihre Aktionäre trotz Rekordgewinnen zu belohnen, nachdem Anleger in Frage gestellt haben, ob die Investitionen in KI in ausreichende Renditen umgewandelt werden.













