Die Geldpolitikkonferenz der Reserve Bank of India ließ ihren Referenz-Rezpolymeratz beim bisherigen Wert von 5,25% am 5. August gleich, signalisierte jedoch eine potenzielle Straffung in den kommenden Wochen, da die Inflationsrisiken bestehen bleiben. Die einstimmige Entscheidung, die politische Haltung auf"neutral"zu halten, wurde in den am Mittwoch veröffentlichten Protokollaufzeichnungen erläutert, in denen das Anliegen betont wurde, die steigenden Preisdrucke zum Trotz eine kürzere Zeit die Inflationstatistik stabil zu halten.
Die Kernverbraucherpreisinflation lag im Juli bei 4,45 %, immer noch im angestrebten Intervall der Zentralbank von 2 % bis 6 %, aber die Politikberater nannten Anzeichen für eine Normalisierung aus bisherigen benignen Levels. Die RBI senkte ihre Inflationsprognose für das laufende Geschäftsjahr auf 5 %, von 5,1 %, und verbesserte gleichzeitig ihre Wachstumsprognose auf 6,7 %. Die Rohölpreise, eine Schlüsselvariable für die importabhängige Wirtschaft Indiens, näherten sich an 91 USD je Barrel, nahe einem Dreiwöchentreffen, was zur Kostensteigerung beitrug.
Der Gouverneur der RBI, Sanjay Malhotra, warnte, dass die Inflation sich zwar noch nicht weiter verbreitet hat, aber die Risiken durch erhöhte Kosten für Lebensmittel, Kraftstoff und Inputs bestehen. "Wir müssen alert bleiben, da die Risiken bestehen, dass höhere Preise zu einer verbreiteten Zunahme der Inflation führen und die Erwartungen schwächen", sagte er. Die stellvertretende Gouverneurin, Poonam Gupta, schloss eine weitere Lockerung aus und erklärte, dass "im Laufe des Jahres ein Fall für eine Zinsschraube entstehen könnte".
Externe Mitglieder versprachen sich auf eine hohe Flexibilität. Ram Singh betonte die Bedeutung einer schnellen Anpassung der Entscheidungen, falls die externen Schocks sich verschärfen oder sich die Preise in der zweiten Welle stark ausweiten. Saugata Bhattacharya verwies auf die Notwendigkeit, Wachstum-Inflations-Dynamiken zu überwachen, um den passenden Zeitpunkt für eine Neukalibrierung der Zinssätze zu bestimmen. RBI-Exekutivdirektor Indranil Bhattacharyya ergänzte, dass die derzeitige Pause Flexibilität bewahrt, wobei er feststellte, dass sie "nicht zwangsläufig eine verlängerte Pause impliziert".









