Die Rohölpreise rückten am Dienstag zurück, da Berichte über Fortschritte bei den Verhandlungen zur緩igung der Spannungen im Hormuskanal die Befürchtungen vor einer Unterbrechung der Lieferungen im Golf verringerten. Brent-Rohöl-Futures rückten um 1,1% auf 82,45 USD je Barrel ab 11:30 Uhr morgens zurück, während Rohöl vom US-amerikanischen West Texas Intermediate (-1,2%) auf 78,90 USD je Barrel sanken.
Der Hormuskanal, ein entscheidender Strang auf der Strecke der globalen Öltransporte, bildet ein Brennpunkt für die Marktwirrungen, die durch verstärkt geopolitische Risiken bedingt sind. Analysten stellten fest, dass eine Entspannung der Spannungen in dieser Region die Risikoprämie, die in den Ölpreisen verborgen ist und die aufgrund von Sicherheitsbedenken für die Lieferungen hochgehalten wurde, reduzieren könnte. Die neuesten diplomatischen Entwicklungen stehen in Zusammenhang mit Wochen intensiver Alarmbereitschaft im Hinblick auf mögliche Störungen der Schifffahrtsrouten.
Die Marktteilnehmer wogen auch Nachfragesignale, wobei Händler gemischte Wirtschaftsdaten von wichtigen Verbrauchern als Grund bezeichneten. In den USA deuteten jüngste Berichte auf eine Verlangsamung der industriellen Aktivität an, während europäische Raffinerien eine stabile Durchsatzquote meldeten. Die Internationale Energieagentur (IEA) will am Mittwoch ihren monatlichen Ölmarktbericht veröffentlichen, der weitere Erkenntnisse zu den Nachfragetenden geben könnte.
Die Ölpreise waren im Dezember aufgrund der Befürchtungen hinsichtlich einer Einschränkung der Lieferungen stark gestiegen, aber die jüngste Entspannung der geopolitischen Spannungen hat dazu beigetragen, diese Gewinne teilweise wieder zu reduzieren. Die US-amerikanische Energieinformationsverwaltung (EIA) wird diese Woche ihre wöchentlichen Lagerbestandsdaten veröffentlichen, was die kurzfristigen Preisbewegungen beeinflussen könnte.
Der Analysten von [Investing.com] schlugen vor, dass, falls der diplomatische Fortschritt fortsetzt, sich die Ölpreise in der Nähe des aktuellen Niveaus stabilisieren könnten, obwohl die Risiken weiterhin mit ungelösten regionalen Spannungen und makroökonomischen Unsicherheiten verbunden sind.












