Der mexikanische Bundesstaat Sonora bestätigte am Mittwoch den ersten Fall von Schrobelwürmern und löste daraufhin Notüberwachungs- und Eindämmungsprotokolle ein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Gouverneur Alfonso Durazo gab die Entdeckung in einer Erklärung auf sozialen Medien bekannt und betonte Maßnahmen zum Schutz des Tierzustands im Bundesstaat.
Der Befall wurde im Rahmen intensivierter Überwachungsmaßnahmen erkannt, und die staatlichen Behörden errichteten einen gesundheitlichen Sperrbezirk rund um das betroffene Gebiet. Durazo erklärte, dass verstärkte Maßnahmen zur Verhütung der Ausbreitung des Schadbettes getroffen werden, obwohl keine unmittelbare Gefahr für das Vieh berichteten wurde.
Die Entdeckung erfolgt, während das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) sich bereit erklärt, in der kommenden Woche ein Importverbot für mexikanisches Vieh zu heben. Der zeitliche Zusammenhang wirft Bedenken über mögliche Auswirkungen auf den Handel auf, obwohl weder das USDA noch Sonora-Beamte den Fall des Schwirms direkt mit der angestrebten Änderung der Politik in Verbindung gebracht haben.
Der Screwworm, ein parasitischer Fliege, dessen Larven Vieh infestieren, stellt für den landwirtschaftlichen Sektor wirtschaftliche Risiken dar aufgrund von sinkender Produktivität und Handelsbeschränkungen. In Sonora, einer wichtigen Region für die Rindereibedarf, wurde laut den staatlichen Gesundheitsbeamten in den letzten Jahrzehnten kein Screwworm-Fall gemeldet.












