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Unternehmen/QuartalszahlenArtikel

K+S erhöht Ausblick für 2026 nach überzeugendem Q2

Deutscher Kaliproduzent hebt Jahresprognose und mittelfristige Erwartungen an – Quartalszahlen übertreffen die Erwartungen dank stabiler Nachfrage.

Marktredaktion · 15 Aug 2026 · 04:59 · 1 Min. Lesezeit
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K+S erhöht Ausblick für 2026 nach überzeugendem Q2
Photo: Pixabay / Pexels

Der deutsche Kaliproduzent K+S AG hat am Dienstag seinen Ausblick für das Jahr 2026 angehoben. Grundlage dafür sind die besser als erwarteten Zahlen für das zweite Quartal sowie die verbesserten Marktbedingungen für Düngemittel und Industrie-Mineralien.

Das Unternehmen teilte mit, dass das bereinigte EBITDA in der ersten Jahreshälfte 2026 um 15 % auf 420 Millionen Euro gestiegen sei. Diese Entwicklung sei auf höhere Absatzmengen und Preise in den wichtigsten Produktsegmenten zurückzuführen. Zudem meldete K+S einen Nettogewinn von 180 Millionen Euro für den Berichtszeitraum – im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Verlust von 20 Millionen Euro zu Buche gestanden.

Die Geschäftsführung führt die besseren Ergebnisse auf die robuste Nachfrage in den Agrarmärkten sowie stabile Abnahmevereinbarungen im Industriebereich zurück. «Der positive Trend in unseren Kernmärkten ermöglicht es uns, unsere mittelfristige Prognose zu revidieren», erklärte Vorstandsvorsitzender Burkhard Lohr. «Wir rechnen nun mit einem bereinigten EBITDA von 900 bis 950 Millionen Euro für 2026 – zuvor lag die Spanne bei 800 bis 850 Millionen Euro.»

Zudem erhöhte K+S seine Investitionsprognose für 2026 von 300 auf 350 Millionen Euro. Begründet wird dies mit beschleunigten Ausbauprojekten in den Bereichen Kalium und Salz. Die Dividendenpolitik blieb unverändert: Der Ausschüttungsanteil soll weiterhin 30 % bis 40 % des Nettogewinns betragen – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats.

Die Aktie von K+S legte nach Bekanntgabe der Zahlen um 3,2 % in Frankfurt zu und entwickelte sich damit besser als der gesamte Sektor. Analysten von Berenberg werteten die Anpassung des Ausblicks als «glaubwürdigen Beleg für eine Erholung der Preismacht und des Mengenwachstums». Gleichzeitig warnten sie jedoch vor möglichen Belastungen durch die globale makroökonomische Unsicherheit.

Der verbesserte Ausblick fällt in eine Phase der Erholung bei den Düngemittelpreisen, die seit Jahresbeginn 2026 um rund 20 % gestiegen sind. Diese Entwicklung wird durch ein knappes Angebot und eine stabile Agrarnachfrage gestützt. K+S betreibt eines der grössten Kalivorkommen Europas und ist ein wichtiger Lieferant für den Weltmarkt.

Dieser Artikel wurde vom Markets-Desk von Finance Review Daily mit KI-Unterstützung erstellt.
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