Das japanische Finanzministerium hat für das Budget 2026 einen Rekordantrag in Höhe von ¥36,6 Billionen (230 Milliarden US-Dollar) für die Tilgung der Schulden gestellt, was einem Anstieg von 17% gegenüber den ¥31,28 Billionen entspricht, die für das aktuelle Geschäftsjahr bereitgestellt wurden. Der Antrag umfasst ¥16,6 Billionen für Zinszahlungen und ¥20 Billionen für die Ablösung von Verbindlichkeiten, wobei der vorläufige Zinssatz auf 3,8% festgesetzt wurde, das höchste Niveau in fast drei Jahrzehnten.
Der Gesamtbudget soll zum ersten Mal die ¥130-Tri-Schwelle überschreiten, was auf allgemeinere fiskalische Belastungen zurückzuführen ist. Der Anstieg ist zum Teil auf steigende weltweite Kreditkosten zurückzuführen, die durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten und fiskalische Bedenken in den wichtigsten Volkswirtschaften verstärkt wurden. Inländisch hat sich die Sorge verstärkt, was die fiskalischen Maßnahmen von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi betreffen, die eine Wachststrategie und einen geplanten Verkaufssteuer-Senkung enthalten, wobei die Finanzierungsdetails jedoch noch nicht bekannt gegeben wurden.
Die Anfrage signalisiert einen Wandel in der Haushaltsstrategie. Takaichi legt hierbei die Priorität auf größere anfängliche Zuweisungen vor den ergänzenden Haushaltsplänen – eine Abkehr von der langjährigen Praxis Japans, auf zusätzliche Ausgabensets in der zweiten Jahreshälfte zu setzen. Das Geschäftsjahr beginnt im April, und die Budgetanfrage unterliegt der Zustimmung des Parlaments.













