Die Aktien von Hyundai Motor stiegen am Mittwoch um 2,4 % nach dem Abschluss eines vorläufigen Arbeitsvertrags des südkoreanischen Automobilherstellers mit seiner Gewerkschaft, was einem umfassenden Arbeitsstreik vorenthalten wurde.
Die vorläufige Vereinbarung folgt auf den ersten vollständigen Streik der Gewerkschaft in einem Jahrzehnt, der am Freitag nach mehreren teilweisen Streiks begann, die im Juli eingeleitet wurden. Die Vereinbarung deckt wichtige Forderungen der Beschäftigten ab, darunter Schutz vor Arbeitsplatzverlusten durch Künstliche Intelligenz und Automatisierung, höhere Renten-und Vorsorgeleistungen sowie höhere Prozente an Mitarbeiteranteilen.
Nach den vorläufigen Bedingungen wird das Unternehmen eine 4,1%ige Grundlöhnerhöhung durchführen zusammen mit einem Leistungshonorar in Höhe von 400% des Grundlohns. Zusätzliche Entgelte werden laut der Ankündigung in Geld und Bonussen ausgezahlt.
Die Gewerkschaft hatte eine Erhöhung des Ruhestandes auf 65 Jahre von den aktuellen 60 Jahren gefordert, zusammen mit höheren Bonussen und ausgeweiteten Aktienvergaben für die Angestellten. Das vorläufige Abkommen muss nun formell von den Gewerkschaftsmitgliedern ratifiziert werden.












