Die deutschen Aktien sahen am Donnerstag vor sich, eine ruhige Handelsphase zu erwarten, da der DAX leicht höher eröffnen könnte, während sich eine kürzliche Konsolidierungsphase fortsetzt.
Der X-DAX, ein off-exchange-Indikator für den Leitindex, wies auf einen Gewinn von 0,04 % bei 26.102 Punkten vor dem Marktstart hin. Der Euro Stoxx 50 sollte ebenfalls leicht zulegen. Der DAX hatte kürzlich einen Rekordhoch von 26.573 Punkten erreicht, das jedoch nicht wieder erreicht wurde, da es an einer klaren Richtung fehlte.
Die steigenden Anleihesätze und die erhöhten Ölpreise, die durch die geopolitischen Spannungen im Iran getrieben wurden, drückten die Stimmung. Der Anstieg der Energiekosten und die Zinsunsicherheit bildeten einen Gegenwind für den Index, der zuvor eine starke Abwertung der asiatischen Tech-Aktien widerstanden hatte.
Die regionalen Tech-Börsen in Südkorea und Japan zeigten Anzeichen der Stabilisierung, nachdem sie nach einer Prolongierten Abwertung aufgrund höherer Kreditkosten stabilisiert hatten. Die Erholung folgte einem Rückgang der langfristigen US-Treasury-Zinsen, der nach dem Signal des Finanzministeriums erfolgte, die Käufe längerfristiger Anleihen zu erhöhen.
Analysten hoben die Resilienz des DAX in der asiatischen Selloff hervor. "Der Index trotzte der regionalen Tech-Rout", sagte Frank Sohlleder von ActivTrades. "Die Frage ist nun, ob er sich weiter stabilisieren kann oder sich den doppelten Druck der steigenden Energiekosten und der Zinsunsicherheit beugen muss."
In der Unternehmensnachricht meldete Tonies einen starken Anstieg der ersten Halbjahresumsätze, der durch die Nachfrage nach seinem Toniebox 2-Audiogerät getrieben wurde. Die Gewinnmargen kontrahierten jedoch aufgrund von Produktmixeffekten und neuen US-Tarifen.
Die Beiersdorf-Aktien standen unter Druck, da die Ergebnisse von Coty, die eine Verbesserung für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2025/26 zeigten, aber die Erwartungen für das laufende Quartal verfehlten. Die 2026/27-Prognose von Coty, die als "Übergangs-Jahr" beschrieben wurde, fügte zu der Unsicherheit hinzu, obwohl Analysten die Bewegung auf Unternehmensspezifische Faktoren zurückführten.
Sartorius stieg im Vorhandel nach dem Upgrade durch UBS auf "Kaufen", das aufgrund des Premiumwachstumspotenzials erfolgte. Der Analyst Matthew Weston erhöhte seine Umsatzerwartungen und Gewinnprognosen bis 2031 durchschnittlich um 3 %, was eine höhere Bewertungsmultiplikation rechtfertigte.













