EUR/USD-Erholung hängt von US-CPI und Widerstand bei 1.1680 ab
Der kurzfristige Aufwärtsspielraum des Euro‑Dollar-Paares ist an die bevorstehende Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex und die technische Decke bei 1.1680 gebunden.

Die kurzfristige Erholung des EUR/USD-Paares hängt laut Analysten von zwei Faktoren ab: den bevorstehenden US-Verbraucherpreisindex‑Daten (CPI) und der technischen Widerstandsmarke bei 1.1680.
Das Paar pendelt seit einem jüngsten Rücksetzer im niedrigen 1.1650‑Bereich, nachdem der Euro gegenüber dem Dollar an Boden verloren hatte, während gemischte Wirtschaftssignale von beiden Seiten des Atlantiks die Märkte beschäftigten.
Die US‑CPI‑Zahlen, die später in dieser Woche veröffentlicht werden, sollen die Dynamik des Dollars bestimmen. Ein Ergebnis, das den Markterwartungen entspricht oder darunter liegt, könnte den Druck auf den Dollar mildern, während ein über den Erwartungen liegender Wert die Dollar‑Stärke bekräftigen und den Euro in Schach halten könnte.
Aus charttechnischer Sicht markiert 1.1680 eine zentrale Widerstandszone, die frühere Aufwärtsversuche gestoppt hat. Die Marke fungierte in den letzten Sitzungen als Decke, sodass Händler auf einen entscheidenden Durchbruch achten.
Deuten die CPI‑Daten auf eine nachlassende Inflation hin, könnte der Dollar schwächen, was dem Euro die Chance gibt, die 1.1680‑Barriere zu durchbrechen und seine Aufwärtsbewegung fortzusetzen. Ein überraschender Anstieg der Inflation hingegen könnte die Dollar‑Nachfrage aufrechterhalten und das Paar unterhalb der Widerstandslinie begrenzen.
Analysten betonen, dass das Zusammenspiel von makroökonomischen Daten und technischen Schwellenwerten darüber entscheidet, ob der Euro eine nachhaltige Erholung vollziehen kann oder weiterhin eingeschränkt bleibt.
Marktteilnehmer werden die Kursentwicklung rund um 1.1680 genau beobachten; ein klarer Durchbruch nach oben könnte bullische Positionen auslösen, während das Ausbleiben eines solchen Durchbruchs weiteren Abwärtsdruck nach sich ziehen könnte.
Sophie covers currency markets and central bank policy across Europe, with a focus on how rate decisions ripple through FX pairs. She has been tracking the ECB's policy path since the start of the current easing cycle.
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