Die Aktien von Dick's Sporting Goods Inc. stürzten am Dienstag bei der Pre-Market-Handelszeit um 14,1% ab, nachdem der Einzelhändler Ergebnisse für das zweite Quartal veröffentlicht hatte, die die Erwartungen verfehlt hatten und seine Gesamtjahressicht gekürzt hatte, unter Hinweis auf Herausforderungen bei der Integration des kürzlich übernommenen Foot Locker-Geschäfts.
Die Sportartikelkette legte unter Berücksichtigung der nicht-IFRS-Planziffern je Aktie ein Ergebnis von 3,53 US-Dollar je Aktie vor, was darunter lag gegenüber dem erwarteten Ergebnis von 3,78 US-Dollar je Aktie. Die Umsätze beliefen sich auf 5,59 Milliarden US-Dollar, was leicht unter der Prognose von 5,65 Milliarden US-Dollar lag. Der operative Gewinnanteil sank von 12,4 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 7,9 Prozent, was auf höhere Integrationskosten und Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Übernahme von Foot Locker zurückzuführen ist.
Die Prognose für die GAAP-EPS für das gesamte Jahr 2026 wurde auf einen Bereich von 10,94 bis 11,94 US-Dollar reduziert, was deutlich unter dem vorherigen Ausblick von 13,50 bis 14,50 US-Dollar und weit unter dem Analystenkonsens von ungefähr 14,20 US-Dollar liegt. Die Aktie fiel auf ein neues 52-Wochen-Tief von 154,14 US-Dollar und führte damit eine achttägige Verlustserie fort.
Das Segment Foot Locker erzielte ein operatives Minus von 31,9 Millionen US-Dollar, während die vergleichbaren Umsätze auf pro forma Basis um 3,6 % rückten. Die im September 2025 für 2,4 Milliarden US-Dollar abgeschlossene Übernahme umfasste die Emission von 9,6 Millionen Aktien, was die Ergebnisse durch Dilution weiter unterbindet. JPMorgan senkte ihr Kursziel für Dick's Sporting Goods von 270 auf 245 US-Dollar und verwies dabei auf die schwärere Zukunftsaussichten und die Integrationsschwierigkeiten.
Dieses Verkaufsverhalten war im Gegensatz zu den umfassenderen Aktienindizes, da der S&P 500, der Dow Jones und der Nasdaq während der Session moderate Gewinntreffer verzeichneten, was darauf hindeutet, dass der Rückgang von unternehmensspezifischen Faktoren und nicht von makroökonomischen oder sektorweiten Trends geprägt wurde.












