Die Aktien von Dunelm stiegen am Donnerstag um 3,6%, nachdem die Deutsche Bank den Homeware-Händler von "Hold" auf "Buy" hochgestuft hat und dabei bessere Gewinnprognosen und Wachstumspläne für die Filialen citéierte.
Der Aktienkurs stieg um 08:57 BST auf 861,78 Pence und fortsetzte den Anstieg vom 2. September, als er bei 832 Pence geschlossen wurde. Von Jahresbeginn an ist Dunelm um etwa 25% gefallen, was einem Rückstand von etwa 30% gegenüber dem FTSE 350 Retail Index entspricht.
Die Deutsche Bank erhöhte ihr Kursziel von 850 Pence auf 1050 Pence, was einem Aufwärtspotenzial von 25% zum letzten Schlusskurs entspricht. Die Bank erhöhte auch ihre Gewinnprognose vor Steuern für das Geschäftsjahr 2027 um 4% auf 219 Millionen Pfund, gegenüber 210 Millionen Pfund zuvor. Der Umsatzwachstum soll sich im Geschäftsjahr 2027 auf etwa 4% beschleunigen, unterstützt durch wie auch durch organische Umsatzsteigerungen und Eröffnung neuer Filialen.
Die Aufrüstung basiert auf der Ansicht der Deutsche Bank, dass Dunelm gut aufgestellt ist, um seinen Marktanteil im britischen Haushaltswarensektor auszubauen. Das Unternehmen strebt einen Marktanteil von 10 % an, gegenüber 7,9 % im Geschäftsjahr 2025. Die Deutsche Bank prognostiziert neun neue Filialeröffnungen im Geschäftsjahr 2027, gegen drei im Geschäftsjahr 2026.
Die Bank stellte fest, dass rund 60 % des Dunelm-Vermögens seit bevor der Pandemie nicht mehr umgebaut wurde, während rund 10 % eine umfassende Modernisierung benötigen könnten. Die neue mobile App des Einzelhändlers, die im Februar veröffentlicht wurde, sollte zukünftigen Wachstum unterstützen.
Dunelm plant, am 8. September einen aktualisierten Strategieausblick zu bieten, der seine Expansions- und Modernisierungspläne möglicherweise weitaus genauer definieren wird.
Der FTSE 250 biss sich in der Früh in den Handel und legte nach einem Rückgang von 0,8 % in der vorherigen Sitzung zu, was auf vorsichtigen Optimismus im britischen Einzelhandelsklima zeugt.












