Die Aktie von Coinbase stieg am Donnerstag beim Morgenhandel um fast 7%, wobei die Aktie auf ein Intraday-Hoch von 188,10 $ von einem vorherigen Schlusskurs von 174,96 $ stieg.
Der Analyst von Cantor Fitzgerald Ramsey El-Assal hat sein Kursziel für Coinbase von 184 US-Dollar auf 212 US-Dollar erhöht und dabei die Bewertung "Übergewicht" beibehalten. Die Aufrüstung erfolgte auf Grundlage der Aussagen von Coinbase-CEO Brian Armstrong, der sich sicher ist, dass der Digital Asset Market Clarity Act im September im Senat durchgehen wird.
Der Gesetzesentwurf zum Ziel, die Bundesbeaufsichtigung von digitalen Vermögenswerten zu etablieren und festzulegen, wie Finanzinstitute sich mit kryptogebundenen Aktivitäten beschäftigen – beispielsweise Zahlungen, Kreditvergabe, Depotführung und Handel. Armstrongs Äusserungen wurden als Signal verstanden, dass regulatorische Klarheit eventuell nunmehr in Sichtweite ist; dies stärkte die Marktposition von Coinbase.
Der Kursanstieg der Aktie fand zusammen mit allgemeinen Kursgewinnen im Aktienmarkt statt, wobei der S&P 500 um 1,03 % auf 7.745,80 Punkte und der Nasdaq um 1,41 % auf 26.588,18 Punkte stieg. Bitcoin lag über die vorherige Woche weiterhin über 77.500 US-Dollar, was zu einer unterstützenden Umgebung für Kryptowährungen verbundenen Aktien beigetragen hat.
Coinbase gab ausserdem die Ernennung von Anthony Armstrong zu seinem Verwaltungsrat bekannt, mit Wirkung zum 1. September. Der neue Direktor war zuvor CFO bei Elon Musks xAI und X Corp und verbrachte fast ein Jahrzehnt bei der Investmentbanking-Sparte von Morgan Stanley. Die Massnahme wurde als eine Verwaltungsmodernisierung beschrieben, die dazu dienen soll, die institutionelle Glaubwürdigkeit zu stärken.
Die Netto-Zuflüsse von Bitcoin-ETFs erlebten am 2. September eine Wiederaufnahme und stärkten das Marktklima für digitale Vermögenswerte weiter. Die Kombination aus regulatorischem Optimismus, Governance-Veränderungen und erneuierten Crypto-Investitionsströmen unterstützte die Aktienentwicklung von Coinbase.












