Cambi ASA verzeichnete für das 2. Quartal 2026 einen Umsatzeinbruch von 22 % auf 265 Millionen NOK sowie einen Rückgang des EBITDA auf 26 Millionen NOK von 75 Millionen NOK im Vorjahr. Die EBITDA-Marge sank auf 10 % von 22 %, was auf eine schwächere Vertragsmischung und die Auswirkungen der Projektabschlusstermine zurückzuführen ist. Der operative Cashflow stieg um 44 % auf 156 Millionen NOK, während der Nettobetrag um 18 Millionen NOK sank.
Der Auftragseinzug erhöhte sich um 442 % auf 554 Millionen NOK, wobei die Aufträge im Bereich Technology 238 Millionen NOK und die in den Bereichen Solutions 315 Millionen NOK ausmachen. Der Auftragsbestand wuchs um 58 % auf 1,5 Milliarden NOK, einschließlich 836 Millionen NOK im Bereich Technology und 643 Millionen NOK im Bereich Solutions. Der Anteil der ausstehenden Aufträge, der bis in H2 2026 geleistet werden soll, beträgt etwa 25 %, im Jahr 2027 29 % und erst ab 2028 46 %, wobei 25 % der Summe ungewiss sind.
Der CEO Per Lillebø verwies auf eine hohe Bestellungsannahme und den Weitergang des Projektportfolios, obwohl Umsatz und EBITDA durch die Abwicklung grosser Technologieprojekte eingeschränkt wurden. Der CFO Mats Tristan Tjemsland würdigte Cambis schuldenfreie Bilanz, mit einem Nettosaldo von 388 Millionen NOK und keine langfristigen Verbindlichkeiten.
Der Umsatz des Segments Solutions belief sich auf 96 Millionen NOK und blieb damit unverändert. Der Umsatz des Segments Technology sank um 30 % auf 169 Millionen NOK. Die Bruttomargen verringerten sich in beiden Segmenten, wobei der Prozentsatz für das Segment Technology auf 48 % und für das Segment Solutions auf 38 % belief. Das Unternehmen Grønn Vekst verkaufte während des Quartals etwa 102.000 Tonnen Großmüll.
Das Management gab seine darin bestehende Einschätzung bekannt, dass der operative Gewinn im Jahr 2026 hinter dem Niveau von 2025 zurückbleibt aufgrund der zeitlichen Abstimmung und des Mischverhaltens der Aufträge, gleichzeitig wurde jedoch die langfristige Wachstumsperspektive betont, die mit internationalen Projekten verbunden ist, einschließlich des britischen Investitionszyklus AMP8 bis 2030. Zu den jüngsten Auftragsgewinnen gehören ein Auftrag in Höhe von 238 Millionen NOK in Indien für zwei THP-Systeme im Werks Malad in Mumbai und ein Auftrag in Höhe von 315 Millionen NOK in Neuseeland für die Anlage Rosedale in Auckland.













