Der Schweizer Hersteller von Industrietechnik Burckhardt Compression gab bekannt, dass er im Rahmen einer Restrukturierungsinitiative, die auf eine Anpassung an die erwartete geringere Auslastung in den kommenden Quartalen zielt, bis zu 220 Arbeitsplätze abbauen wird.
Die Kürzungen umfassen bis zu 150 Stellen am Hauptsitz von Winterthur und bis zu 70 Positionen an internationalen Standorten. Durch diese Maßnahmen sollen die organisatorische Struktur des Unternehmens gestrafft, Funktionen zusammengefasst und die Geschäftsprozesse optimiert werden, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft vom Mittwoch.
Die Restrukturierung soll auf der Ebene der vollständigen Durchführung einen jährlichen Kostensparpotenzial von rund 20 Millionen Franken ergeben. Burckhardt rechnet für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 mit einmaligen Restrukturierungskosten in Höhe von rund 3 Millionen Franken.
Der endgültige Umfang des Programms wird nach Abstimmung mit den Schweizer Arbeitnehmervertretern festgelegt, teilte das Unternehmen mit. Burckhardt bekräftigte auch seine zuvor veröffentlichten Ziele für das Geschäftsjahr 2026.
Das in Winterthur ansässige Unternehmen, das sich auf Kompressortechnik spezialisiert hat, gab keine weiteren Details zu den betroffenen Positionen oder zum Zeitplan der Beratungen bekannt.












