BofA Securities hat das Kursziel für Somnigroup International von 78 USD auf 81 USD angehoben und die «Kauf»-Empfehlung bestätigt. Die Anpassung basiert auf revidierten Gewinnschätzungen und den erwarteten Kostensynergien aus der Übernahme von Leggett & Platt.
Das neue Kursziel entspricht dem 21-fachen des Gewinns je Aktie für das Jahr 2027, zuvor lag die Bewertung bei 23-fachen. Die EPS-Prognosen für 2026, 2027 und 2028 wurden um 3 Prozent, 13 Prozent und 13 Prozent nach oben korrigiert. Die Führung von Somnigroup erhöhte zudem die EPS-Führung für das Geschäftsjahr 2026 um 0.10 USD, behielt aber das langfristige Ziel für 2028 von 5.15 USD bei – bedingt durch eine langsamere Erholung des Matratzenmarkts als erwartet.
Die Übernahme, bewertet mit dem 6.2-fachen des EBITDA von Leggett vor Synergien, soll Kosteneinsparungen von insgesamt 600 Millionen USD generieren. Dies übersteigt den gezahlten Aufschlag um 200 Millionen bis 300 Millionen USD. Die Transaktion soll den Verschuldungsgrad von Somnigroup von 3.2 auf 3.0 (Nettofinanzschulden zu EBITDA) reduzieren. Die Vollendung ist für Ende des dritten Quartals geplant.
Somnigroup meldete für das zweite Quartal bereinigte Gewinne von 0.58 USD je Aktie und lag damit über der Markterwartung von 0.57 USD. Im Jahresvergleich stieg der Gewinn um 9 Prozent. Der Umsatz sank um 3 Prozent auf 1.82 Milliarden USD und verfehlte damit die Prognose von 1.88 Milliarden USD, da die Absatzzahlen im US-Matratzengeschäft nachliessen. Der operative Cashflow in der ersten Jahreshälfte belief sich auf 236 Millionen USD, der Free Cashflow auf 182 Millionen USD.
S&P Global Ratings hatte Somnigroups Kreditrating im Juni von «BB» auf «BB+» hochgestuft. Gleichzeitig reduzierte sich der Verschuldungsgrad per 30. Juni auf 3.5. Die Jahresprognose für den bereinigten Gewinn je Aktie bleibt unverändert bei 2.85 bis 3.15 USD.












