Die Aktien von Adidas und Puma fielen am Dienstag, nachdem Dick's Sporting Goods seine Prognose für das Gesamtjahr herabgesetzt hatte, wegen der schwachen Nachfrage bei der kürzlich übernommenen Einheit Foot Locker.
Die Aktien von Adidas fielen in der Frankfurter Handelssitzung um 2 %, während die Pum-Aktien um 1 % abrutschten und damit weitere Kursverluste notierten, die auf allgemeine Bedenken über die Einzelhandelsnachfrage nach Sportbekleidung und Schuhen zurückzuführen sind. Die Aktien von Dick’s Sporting Goods, einem wichtigen Distributionspartner für bedeutende Marken, fielen um 15 %, nachdem der Konzern seinen Ausblick gesenkt hatte. Der Einzelhändler führte die Revulution auf schwächere als erwartet Ergebnisse bei Foot Locker zurück, das er Anfang des Jahres in einem 1,1-Milliarden-Dollar-Transaktionsdeal erworben hatte.
Der Kursrückgang überzog die Umsatzwachstumsraten von Dick's Sporting Goods während der Weltmeisterschaftszeit, wodurch die anhaltenden Herausforderungen im Bereich sportlicher Produkte hervorgehoben wurden. Nike, ein großer Lieferant sowohl für Dick's als auch für Foot Locker, fiel ebenfalls im Vorverkauf um 2,5 % und reflektiert den allgemeinen Druck in der Branche. Analysten bemerkten, dass Probleme bei der Bestandsverwaltung bei Foot Locker auf eine allgemeine Nachfragetrockenheit hinweisen können, insbesondere da die Verbraucher in wirtschaftlich unsicheren Zeiten vorrangig auf wichtige Ausgaben achten.
Die Rückgänge zeigen, dass die sportlichen Marken mit Risiken konfrontiert sind, die von den Vertriebspartnern abhängen. Dick's Sporting Goods ist für Marken wie Adidas und Puma im US-Markt ein entscheidender Kanal.













